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Farbige Hausfassade - Was ist zu beachten

Man hört in letzter Zeit immer wieder von Diskussionen über bunte Hausfassaden. Und wenn man in die neu entstandenen Quartiere und Überbauungen schaut, sind weiss, grau, beige und braun die dominierenden Farben. Die Häuser können noch so hässlich sein, in weiss stört sich niemand daran. Wenn jedoch eine bunte Farbe ins Spiel kommt gibt es oft Diskussionen. Dabei würde manch farbiges Haus etwas Lebensfreude ins Quartier bringen.

Was ist erlaubt und was nicht. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Kanton und Gemeinde und es ist schwierig, eine pauschale Richtlinie zu nennen. Im Interesse steht immer ein harmonisches Stadt- oder Quartierbild. Grundsätzlich gilt folgendes zu beachten. Bei einem Neubau ist die Farbgebung meist im Gestaltungsplan vorgeschrieben. Bevor das neu gebaute Haus gestrichen wird, muss das Farbkonzept bei der Gemeinde oder dem Kanton eingereicht und genehmigt werden. So werden spätere Reklamationen und Unannehmlichkeiten vermieden.

Schwieriger wird es in einem bestehenden Quartier, wenn der Hausbesitzer plötzlich zum Pinsel greift und aus seinem weissen ein blaues Haus macht. Einwände von der Nachbarschaft sind in diesem Falle vorprogrammiert. Das Haus passt nicht mehr ins Quartierbild und im schlimmsten Fall muss der Hausbesitzer das Haus wieder umstreichen. Das kommt ihn teuer zu stehen. Generell gilt auch hier, für eine starke Veränderung der Fassadenfarbe muss ein Baugesuch bei der Gemeinde oder dem Kanton eingeholt werden. Wenn es jedoch um eine Sanierung des bestehenden Anstrichs geht und nur kleine Farbabweichungen entstehen, ergeben sich in der Regel keine Probleme.

Ob weiss oder bunt, werden die Richtlinien beachtet, steht einer harmonisch bunten Welt nichts im Wege.